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| 1 | 19.09.99 | 16:00 | Felixstraße | TSV Marienfelde | 19:7 |
| 2 | 26.09.99 | 15:00 | Halemweg 24 | HSG Charlottenburg | 7:19 |
| 3 | 02.10.99 | 17:45 | Felixstraße | HSG Blau Gelb / Oranke II | 13:11 |
| 4 | 07.11.99 | 17:45 | Paul-Heyse-Straße25 | HSG BTSC / Olympia II | 11:15 |
| 5 | 14.11.99 | 13:00 | Felixstraße | SG ASC / VfV Spandau III | 16:06 |
| 6 | 20.11.99 | 18:00 | Alt Moabit 10 | HC Tiergarten | 08:10 |
| 7 | 28.11.99 | 14:00 | Cyclopstraße 1-7 | Rein. Füchse II | 09:18 |
| 8 | 05.12.99 | 11:00 | Felixstraße | SV Buch | 15:18 |
| 9 | 12.12.99 | 12:00 | Königshorster Straße 10 | SV Berliner Bären | 13:16 |
| 10 | 09.01.00 | 19:00 | Erbendorfer Weg 13 | TSV Marienfelde | 17:09 |
| 11 | 16.01.00 | 13:00 | Felixstraße | HSG Charlottenburg | 15:09 |
| 12 | 13.02.00 | 18:30 | Wartiner Straße 23 | HSG Blau Gelb / Oranke II | 21:20 |
| 13 | 19.02.00 | 18:00 | Felixstraße | HSG BTSC / Olympia II | 15:17 |
| 14 | 27.02.00 | 15:00 | Falkenseer Damm 20 | SG ASC / VfV Spandau III | 22:08 |
| 15 | 11.03.00 | 18:30 | Felixstraße | HC Tiergarten | 13:10 |
| 16 | 19.03.00 | 16:30 | Felixstraße | Rein. Füchse II | 08:08 |
| 17 | 26.03.00 | 15:00 | Achillesstraße 31 | SV Buch | 20:15 |
| 18 | 02.04.00 | 16:30 | Felixstraße | SV Berliner Bären | --:-- |
Berichte
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1. Spieltag: Adler Mariendorf - TSV Marienfelde
19:7 (8:2)
Nach einer doch relativ kurzen Saisonvorbereitung gingen wir doch recht
nervös in das erste Punktspiel. Marienfelde war mit einer neuen jüngeren
Mannschaft angetreten, die gleich zu Beginn mit einer offensiven und agressiven
Deckung versuchte, uns am Torewerfen zu hindern. Nachdem wir recht früh
mit einigen Toren in Führung lagen, hatte sich die Nervosität
gelegt und wir konnten die Führung bis zur Halbzeit auf 8:2 ausbauen.
Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls einer wichtigen Spielerin haben
wir in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen lassen und Dank eines
glücklichen Händchens der ein oder anderen Spielerin das Spiel
mit 19:7 für uns verbuchen können. Dabei war erfreulich, daß
im Training geübte Spielzüge zu Toren umgesetzt werden konnten
obwohl auch eine Reihe von 100%igen Chancen nicht genutzt werden konnten.
Der Schiedsrichter hatte sich zwar durch gelbe Karten und Zeitstrafen bemüht,
die Härte im Spiel von Marienfelde einzudämmen, dies ist ihm
jedoch nur teilweise gelungen. Leider reduzierte Marienfelde ihr Foulspiel
auch nicht zum Ende des Spieles, wo deren Niederlage schon feststand.
2. Spieltag: HSG Charlottenburg - Adler Mariendorf
19:7 (8:3)
Mit guter Laune und Siegeswille, sind wir Sonntag bei HSG Charlottenburg
um 15:00 Uhr in der Halle erschienen. Leider waren wir nicht in der Lage,
an unsere gute Leistung vom letzten Heimspiel gegen TSV Marienfelde anzuknöpfen.
In den ersten 15 Minuten haben wir noch prima mitgehalten, doch dann ist
uns das Spiel aus den Händen geglitten. Durch viele individuelle Fehler
und nötigen Biss, haben wir es versäumt, den Gegner selber in
Bedrängnis zu bringen. Sie hatten es verstanden, durch viele Wechsel
im Angriff, immer wieder erfolgreich mit einem Tor abzuschließen.
Auch wenn Sinje mit viel Arrangement noch versucht hat (für mich hat
sie sehr gut in der Abwehr gearbeitet),ihre Gegenspielerin im Griff zu
haben, so waren sie einfach besser. Auch unser Angriffspiel war nicht berauschend.
Wir waren nicht in der Lage, die kompakte Mannschaft der HSG Charlottenburg
auszuspielen. Abgesehen davon, das wir kraftlos gespielt haben, aber wir
waren auch einfach Ideenlos. Wir haben also zu Recht 7:19 verloren.
Aber nichts desto trotz - Mädels laßt den Kopf nicht hängen,
es kann nur besser werden !!!
Also auf gehts zum nächsten Spiel am Samstag ( 17:45 Uhr Felixstr.)
gegn Blau/Gelb Oranke.
Wir freuen uns über jeden Fan, der uns in der Halle unterstützen
kommt !!!!
Gut Sport - Babsi
Und hier noch die Sicht des Trainers:
Leider hat uns die Manschaft von HSG Charlottenburg den Schneid abgekauft,war
die einhellige Meinung nach dem Spiel.
Am Anfang war die Partie noch ausgeglichen, doch in der Mitte der 1.Halbzeit
zogen dann die Gegnerinnen Tor um Tor davon.
Die gewohnt harte und stabile Abwehr konnte leider zu wenig spielerisch
geknackt werden, das und eigene Schwächen im Abschluß
reduzierten unsere Gegenwehr.
Auch in der 2. Halbzeit hatten wir kein Erfolgserlebnis, dass noch
einmal ein Ruck durch das Team gehen konnte.
Leider hatten wir auch keine personelle Alternativen, um durch Rotation
neue Ideen ins Team zu bringen.
Die Niederlage geht in Ordnung, aber wir wissen ja, zu Hause in eigener
Halle sieht gegen HSG alles anders aus.
3. Spieltag: Adler Mariendorf - HSG Blau Gelb/Oranke
II 13:11 (7:6)
Nach der hohen Niederlage des vorigen Spieles hatten wir uns vorgenommen,
in diesem Heimspiel wieder zu punkten. Blau Gelb hatte ebenfalls ein ausgeglichenes
Punktekonto und war uns von der letzten Saison noch als schlagbarer Gegner
in Erinnerung, obwohl die Mannschaft gegenüber der vorigen Saison
stark verändert war, sollte dies eine lösbare Aufgabe sein. Schon
vor Beginn des Spieles gab es einige Unruhe, da der Gegner ohne Kampfgericht
angereist war und auch kein Schiedsrichter sich blicken ließ. So
mussten einige unserer Zuschauer einspringen. Einen herzlichen Dank an
dieser Stelle unseren beiden „Ersatzschiedsrichtern“ Chricke und Hendrik,
die das Spiel souverän und objektiv (auch nach Meinung des Gegners)
geleitet haben.
Wir begannen das Spiel konzentriert und mit hoher Einsatzbereitschaft,
daher konnten wir relativ schnell mit zwei Toren in Führung gehen.
Es war zu merken, dass sich die Abwehr von Spiel zu Spiel besser aufeinander
einstellt, nicht zuletzt dank des intensivierten Deckungstrainings der
letzten Woche. So gelang Blau Gelb kaum ein Tor aus der Mitte oder über
die Kreisläuferin. Lediglich durch die Außenspielerinnen und
7-Meter waren sie – wenn auch nicht immer - erfolgreich. Der Spielverlauf
war über das gesamte Spiel hinaus offen (maximal ein 3-Torevorsprung).
Obwohl der Gegner zwischendurch ausgleichen konnte, hatten wir nie das
Gefühl, dieses Spiel zu verlieren, da uns immer in den entscheidenden
Phasen wieder ein Tor glückte. Der Einsatzwille und die Konzentration
waren deutlich besser als in vorhergehenden Siel und hielten auch bis zum
Schlusspfiff an. Dies kann unter anderem auch daran gelegen haben, dass
das Spiel sehr fair war und es dadurch keinen Anlass gab, sich durch aggressives
Foulspiel oder Schiedsrichterentscheidungen aus der Ruhe bringen zu lassen.
Die Chancenausbeute hätte wie auch in den letzten Spielen durchaus
besser sein können, dann wäre auch ein noch höherer Sieg
drin gewesen.
4. Spieltag: TSC/Olympia II - Adler Mariendorf 15:11
(7:6)
Nach einer längeren Spielpause trafen wir im 4. Spiel auf die
rel. junge Mannschaft von Olympia II. Wir begannen das Spiel konzentriert
und konnten so, wenn auch immer nur knapp, in Führung gehen. Olympia
spielte einen schnellen Ball war jedoch nicht sehr erfolgreich beim Abschluß,
fast nur über Tempogegenangriffe kamen sie zum Torerfolg. Ihre knappe
Halbzeitführung von einem Tor konnten wir auch in der ersten Minute
der zweiten Halbzeit egalisieren. Bis 5 Minuten vor Ende war das Spiel
noch völlig offen, immer wieder konnten wir erneut ausgleichen. In
der Schlußphase verstanden wir es jedoch nicht mehr, unsere Chancen
zu nutzen und fingen uns statt dessen noch einige Kontertore ein. Rückblickend
kann man sagen, daß der Gegner spielerisch besser und vor allem schneller
war, jedoch erhebliche Schwierigkeiten mit unserer gut gestaffelten Abwehr
hatte. Vielleicht wäre das Spiel anders ausgegangen, wenn Natascha
nicht bereits in der 4. Minute mit einer Wadenzerrung ausgefallen und Babsi
gesundheitlich auf der Höhe gewesen wäre. Das kann zum Rückspiel
in eigener Halle ganz anders aussehen!
5. Spieltag: Adler Mariendorf - ASC/VfV Spandau
III 16:6 (9:3)
In diesem Spiel standen wir dem Tabellenletzten der Staffel gegenüber.
Wir wollten aber auf keinen Fall den Fehler machen, aufgrund dieser Tatsache
den Gegner zu unterschätzen und wollten außerdem an die gute
Leistung von letzter Woche anzuknüpfen. Wir begannen recht konzentriert
und konnten durch schöne Spielzüge und Kombinationen gleich in
Führung gehen. Der Gegner war recht wurfschwach und so dauerte es
lange bis wir das erste Gegentor kurz vor der Halbzeit erhielten. Auch
wärend der zweiten Halbzeit mußte man zu keiner Zeit fürchten,
das Spiel noch zu verliehren, zu gut stand die Abwehr. Leider muß
man aber auch bemängeln, daß wieder im Angriff viele Chancen
ungenutzt blieben.
Mit diesem Spiel verabschiedeten wir uns gleichzeitig von der langjährigen
Spielerin Mickey, die leider aus gesundheitlichen Gründen und schweren
Herzens ihre aktive Karriere bei uns beendet hat (zunächst einmal).
Aber wir hoffen alle auf ein Comeback! Und solange möge sie als passives
Mitglied noch aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Dafür wünschen
wir Ihr
alles Gute und Toitoitoi!
7. Spieltag: Reinickendorfer Füchse II - Adler
Mariendorf 18:9 (11:7)
Nach unserer Niederlage am letzten Wochenende wollten wir gerne zwei
Punkte mit nach Hause nehmen. Allein an der Umsetzung mangelte es, vielleicht
fehlte uns aber auch der unbedingte Siegeswille. Jedenfalls geriet unsere
Deckung gleich zu Anfang gehörig ins Schwimmen. Die Schwierigkeiten
blieben die ganze erste Halbzeit bestehen, so daß wir nicht wie gewohnt
aus einer starken Deckung heraus unser Spiel aufbauen konnten.
Und vorne? Vorne fielen einfach zu wenig Tor. Das Timing stimmte nicht,
zum Teil wurden 100-%ige Chancen vergeben. Viele technische Fehler führten
zu Ballverlusten, die teilweise auch mit Tempogegenangriffen bestraft wurden.
Die Tatsache, daß wir in der zweiten Halbzeit nur noch zwei (!) Tore
warfen, ist peinlich genug und spricht für sich.
Daß der Vorsprung der Reinickendorferinnen nicht noch deutlicher
wurde, lag vor allem daran, daß sie unsere Torfrau Birgit häufig
nicht bezwingen konnten. Ihre starke Leistung läßt sich auch
an ihrer Siebenmeter-Bilanz ablesen: Vier der sechs Siebenmeter-Duelle
entschied sie für sich.
Der Großteil der Mannschaft spielte jedoch unter ihren Möglichkeiten,
so daß zu sagen bleibt: Wir können es besser!!!!
Mit dem aus New York zurückgekehrten Trainer und einer hoffentlich
wieder vollständigeren Mannschaft sollte nächstes Wochenende
gepunktet werden.
Zum Abschluß einen herzlichen Dank an unseren Vertretungscoach
Hendrik!!!
Sinje
8. Spieltag: Ader Mariendorf - SV Buch 15:18 (7:7)
Buch war uns schon aus der letzten Saison als unbequemer aber nicht
unbezwingbarer Gegner in Erinnerung. Das Spiel begann auch recht gut und
wir konnten sogar mit einigen Toren in Führung gehen. Doch nach 15
Minuten schlich sich unkonzentriertheit ein und Buch holte Tor um Tor auf
bis es zur Halbzeit unentschieden stand. Vor allem zu schaffen machten
uns zwei Spielerinnen, die wir nicht in den Griff bekamen. Die verdeckten
Würfe der einen und das aggressive Angriffsverhalten der anderen -
immer hart am Stürmerfoul - fanden zu häufig das Tor. Die vergebenen
100%igen Chancen und auch drei verworfene 7-Meter unsererseits forderten
wieder mal ihren Tribut und das Spiel ging verlohren. Obwohl die Deckung
zu Beginn der zweiten Halbzeit auf Pressdeckung der beiden starken Spielerinnen
umgestellt wurde, gelang es nicht, den Gegner auf längere Sicht den
Schneid abzukaufen. Positiv sei hier wenigstens das Überzahlspiel
anzumerken, das diesmal doch recht erfolgreich war. Nach der dritten Niederlage
in Folge muß im nächsten Spiel endlich wieder ein Sieg her!
Aber dafür müssen im Angriff mehr Tore fallen.
9. Spieltag: Berliner Bären – Adler Mariendorf
16:13
Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und nach den Erfahrungen
der letzten Saison lag dies auch durchaus im Bereich des möglichen.
Beide Halbzeiten des Spieles glichen sich relativ stark, wir begannen gut
und konzentriert, machten Tore und gingen in Führung. Leider brachen
wir jeweils zum Ende hin ein, kassierten billige Tore durch schlechtes
Stellungsspiel in der Deckung oder Ballverluste im Angriff. Bären
deckte extrem aggressiv, der Angriff galt im allgemeinen immer dem Körper
und nie dem Ball. Der Schiedsrichter war in diesen Situationen allein überfordert
und
ahndete diese Fouls meist zu schwach. So blieb z. B. bei einer Tätigkeit
gegen Babsi die rote Karte wieder mal in der Brusttasche, obwohl sie mehr
als gerechtfertigt gewesen wäre. Die offensive Deckung der Bären
kam uns eigentlich entgegen und eröffnete große Lücken
am Kreis und Außen, die wir wieder mal nicht auszunutzen verstanden.
Positiv soll noch bemerkt werden, daß das Spiel ansehnlich war, der
Ball schnell gespielt wurde und die Siebenmeter 100%ig verwandelt wurden.
Als Resümee bleibt, Berliner Bären sind schlagbar, spätestens
im Rückspiel.
Hoffentlich gibt uns die Weihnachtspause die Gelegenheit den Negativtrend
der letzten Siele zu stoppen und in der Rückrunde wieder einige Punkte
zu holen.
10. Spieltag: TSV Marienfelde II - Adler Mariendorf
9:17 (5:9)
Was vor allem zählt: Wir haben gewonnen!! Wir haben gewonnen!!
Mit Handball hatte das Spiel allerdings teilweise nichts zu tun. Vermutlich
um mangelnde spielerische Qualitäten wettzumachen, ging Marienfelde
mit besonderer Härte ins Spiel. Der Schiedsrichter war in jeder Hinsicht
mit dem Spiel überfordert. Von den „neuen“ Regeln hat er ganz sicher
noch nichts gehört. Auf Schiedsrichter schimpfen , ist sicher immer
zu einfach, Pfeifen dagegen schwer. Daß es nicht genügend Schiedsrichter
gibt, ist bekannt und daß man in der Stadtliga auch nur Stadtliga-Schiedsrichter
bekommt, ist auch klar. Aber bei so einer „Leistung“ kann einem der Spaß
am Handballspielen vergehen und es geht nur noch auf Kosten der Gesundheit
der Spielerinnen.
Jedenfalls blieb uns nichts anderes übrig, als die spielerische
Härte anzunehmen. Wir haben nicht wirklich gut gespielt, aber für
Marienfelde war es gut genug. Und Spielraum für weitere Steigerungen
ist genügend vorhanden. Der Grundstein für eine hoffentlich erfolgreichere
Rückserie ist gelegt.
Gute Besserung an unsere Verletzten und viele Grüße! Sinje
11. Spieltag: Adler Mariendorf – HSG Charlottenburg
15:9 (9:4)
Eigentlich gingen wir nach dem deutlich verloreren Hinspiel nur mit
Außenseiterchancen in das Spiel, zumal drei Spielerinnen angeschlagen
waren, deren Einsatz sich erst in der Aufwärmphase klärte. Aber
auch der Gegner mußte auf einige Spielerinnen verzichten.
Wir begannen konzentriert und konnten auch 3:0 vorlegen bevor wir den
ersten Gegentreffer hinnehmen mußten. So konzentriert besonders in
der Deckung konnten wir die Führung bis zur Halbzeit auf 5 Tore ausbauen,
nicht zuletzt Dank Tanja, die mit 6 Toren in der ersten Halbzeit ein glückliches
Händchen hatte. Die gute Mannschaftsleistung in der Abwehr brachte
der HSG auch das eine oder andere Zeitspiel ein, da sie einfach nicht den
Deckungsriegel knacken konnten. Die zweite Halbzeit verlief zuerst ganz
erfolgreich, wir konnten weiter davonziehen, bis bei dem Stand von 12:4
ein kleiner Einbruch kam. Wir mußten drei Tore in Folge kassieren
und es waren immer noch 15 Minuten zu spielen. Doch dank Maike haben
wir noch einige Tore nachlegen können, um dann zu einem ungefährdeten
15:9 zu kommen. Den Sieg verdanken wir jedoch nicht nur den Torschützen,
sondern einer geschlossenen Deckungsarbeit der gesamten Mannschaft. Natürlich
sind wieder einige 100%ige Chancen ausgelassen worden, diese sind aber
diesmal nicht durch schnelle Kontertore des Gegners bestraft worden. Zum
Gegner muß noch gesagt werden, daß sie diesmal deutlich fairer
gespielt haben, so daß dies Spiel auch wieder Spaß bereitet
hat.
Resümee: Wir können auch wieder gewinnen und haben uns für
das Hinspiel revanchiert!
12. Spieltag: Blau-Gelb Oranke - Adler 20:21 (8:12)
Wir begannen nach der doch etwas längeren Spiel- und Trainingspause
relativ gut und legten einige Tore vor. Das Spiel von Blau-Gelb lief vorwiegend
durch Wechsel und eins-gegen-eins-Aktionen, aus dem Rückraum
kamen keine gefährlichen Würfe auf unser Tor. Nach der Halbzeit
hatte der Gegner taktisch umgestellt sowohl im Angriff als auch in der
Deckung. Dies brachte
uns aus dem Rhythmus und durch einige leichtfertige Ballverluste, die
jeweils mit einem Tempogegentor bestraft wurden, machten wir das Spiel
wieder offen. Auf einmal lagen wir mit einem Tor hinten. Zum Glück
konnten wir aber immer wieder ein Tor nachlegen, so daß es eine ganze
Weile immer ein Tor Rückstand / Ausgleich war. Teilweise kam in dieser
Phase auch noch
Pech dazu, mindesten drei bravorös gehaltende Torschüsse
prallten immer wieder zum Gegner zurück und im Nachsetzen machten
sie dann gegen die am Boden liegende Birgit doch noch das Tor. Nach einiger
Zeit hatten wir uns wieder gefangen, die technischen Fehler nahmen wieder
ab und so konnten wir kurz vor Schluß auf 2 Tore Vorsprung erhöhen.
Jetzt nur noch das Spiel über die Zeit bringen, noch 1.30 Minuten
zu spielen. Noch eine Minute, Ballbesitz. Noch 20 Sekunden, doch was macht
Babsi, sie versucht zu werfen, warum jetzt? Gehalten! Wir kassieren das
20:21 sechs Sekunden vor Spielende, wie schon zur Halbzeit. Egal, gewonnen,
2 Punkte, einen Tabellenplatz nach vorn! Aber so richtig gefreut haben
wir uns nicht, weil jeder wußte, es hätte auch anders ausgehen
können, so blöd wie wir uns angestellt haben. 20 Gegentore, das
ist zuviel, da waren zu viele Lücken in der Deckung, normalerweise
verlieren wir ein Spiel mit 20 Gegentreffern, weil wir nicht so viele Tore
schießen. Die Torausbeute war heute nicht schlecht, aber es hätten
auch mehr sein können.
14. Spieltag: ASC/VFV Spandau III - Adler Mariendorf
8:22 (3:9)
Gegen den Tabellenletzten mit voller Besetzung unsererseits sollte
das Spiel eine lösbare Aufgabe sein. Wir wollten es als Trainingsspiel
nutzen, um einige Sachen zu testen. So kamen alle zu ihren Spielanteilen
und auch alle zu mind. einem Tor. Und so lief das Spiel erwartungsgemäß
sehr gut nach kleinen Anlaufproblemen. Ein so deutlicher Sieg ist uns schon
lange nicht mehr gelungen, er hätte auch noch höher ausfallen
können. Die doch recht schlechte Leistung des Schiedsrichters konnte
aber an dem klaren Sieg auch nichts mehr ändern. Eine gute Mannschaftsleistung
mit moralischer Aufbauarbeit! Da konnten wir die Männer beim Feiern
hinterher noch ein wenig unterstützen, auch wenn wir deren "Vorsprung"
nicht mehr aufholen konnten.
15. Spieltag: Adler Mariendorf - HC Tiergarten
13:10 (5:4)
Jawohl, die Revange hat geklappt, der Tabellenführer mußte
Federn lassen!
Denkbar schlechte Voraussetzungen hatten wir für das Spiel gegen
Tiergarten, da weder Tanja noch Babsi dabei waren, wenn es darum ging,
uns für das verpfiffene Hinspiel zu revangieren. Aber alle waren voll
motiviert, zu verlieren hatten wir schließlich nichts. Relativ schnell
merkten wir, daß eigentlich nur von zwei Tiergartener Spielerinnen
Gefahr ausging. Aber die hatten wir sehr gut im Griff dank Maike und Nicki,
die das aggressive Spiel, das eigentlich immer hart am Stürmerfoul
war, annahmen. Und kam der Ball tatsächlich mal Richtung Tor, dann
war da ja noch Birgit, die den Ball noch irgendwie ins Aus lenkte und somit
ein super Spiel machte. Es war klar, dieses Spiel können wir nur in
der Abwehr gewinnen, viele Tore werden wir vorne nicht machen also dürfen
wir hinten keine zulassen. Das Halbzeitergebnis von 5:4 bestätigt
es. Nach der Pause lief es dann für uns recht gut, Tiergarten gelang
nichts, wir zogen auf bis zu 10:5 weg. Doch dann schlichen sich bei uns
Unkonzentriertheiten ein, Ballverluste, Abspielfehler waren die Folge,
die auch nicht ungestraft blieben. Der Vorsprung war 1,5 Minuten vor Schluß
auf ein Tor zusammengeschmolzen, es stand 11:10. Das Spiel drohte zu kippen,
Tiergarten glaubte, es noch rumreißen zu können, tat es dann
auch mit einer Spielerin von uns. 7 Meter! Der muß rein! Und er ging
rein! Das war der Sieg, Maike erhöhte in der letzten Minute noch einmal
zum Endstand von 13:10. Wir waren alle überglücklich, es Tiergarten
gezeigt zu haben.
Tore: Maike 4 , Petra 3(2), Sinje 2, Nicki 2, Gina 1, Natascha 1
16. Spieltag: Adler Mariendorf - Reinickendorfer
Füchse II 8:8
Der Frauen-Mannschaft von Adler Mariendorf gelingt es erneut, den Tabellenersten
zu ärgern!!!!
Nach dem Sieg vom letzten Wochenende gegen HCT konnte nun ein Unentschieden
gegen die Füchse errungen werden. Der Grundstein für diesen Erfolg
wurde wiederrum in der Deckung gelegt. Gegen die konzentrierte und energische
Deckung fanden die Reinickendorferinnen kein Mittel. Sie kamen nur zu acht
Torerfolgen.
Daß acht Tore in sechzig Minuten zu wenig sind, müssen auch
wir uns von unserem Trainer sagen lassen. Ein Grund dafür dürfte
aber sein, daß gleich mehrere Rückraumspielerinnen ausfielen.
Der Rest mühte sich nach Kräften, rannte sich aber immer wieder
in Deckung fest. Immerhin konnte einige Male das im Training Geübte
umgesetzt werden. Und vorangetrieben durch das großartige heimische
Publikum konnte mit großer kämpferischer Einstellung und durch
eine geschlossene Mannschaftsleistung das Unentschieden errungen werden.
So kann man nur hoffen, daß gegen die vermeintlich schlechtere
Mannschaft am nächsten Wochenende an die Leistung angeknüpft
werden kann.
Sinje
17. Spieltag: SV Buch - Adler Mariendorf 15:20 (10:10)
Durch den vorletzten Tabellenplatz von Buch mag ein außenstehenden
Betrachter diese als leichten Gegner für unser heutiges Spiel abtun,
was er aber zweifelsfrei nicht ist, die Bilanz der letzten 3 Spiele verlief
immer zu unseren Ungunsten, aber das sollte sich ja auch mal ändern!
Das Spiel begann für uns recht locker, wir gingen in Führung.
Aber irgendwie konnten wir uns 20 Minuten lang in der Deckung nicht richtig
auf den Gegner einstellen, blöde Tore, zwei Tempogegenangriffe und
es stand unentschieden. Im Angriff eigentlich gut gespielt, aber zu oft
eben nur den Pfosten oder die Latte getroffen. Halbzeit! Die Pausenansprache
fiel etwas heftiger aus und auf einmal lief es, Buch schoss 15 Minuten
lang kein Tor, dafür aber wir und so waren wir auf einmal mit fünf
Toren davongezogen. Wir hatten uns auf die beiden starken Spielerinnen
eingestellt, der doch recht gute Schiedsrichter hatte die ein oder andere
hinaus gestellt. Es galt dann irgendwann die mittlerweile 7-Tore Führung
über die Zeit zu bringen, daß es am Ende nur 5 Tore Differenz
waren, störte keinen mehr, wir hatten den Angstgegner Buch geschlagen!
(Nächste Saison spielen sie dann wohl eine Klasse tiefer)
Diese Seite wurde das letzte mal am 27.03.2000 bearbeitet.