Frauen

Frauenmannschaft 1999/2000
Die Mannschaft der Saison 1999/2000

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Ansetzungen und Ergebnisse
Stadtliga A - 1999/2000
Nr.
Datum
Zeit
Halle
Gegner
Ergebnis
1 19.09.99 16:00 Felixstraße TSV Marienfelde 19:7
2 26.09.99 15:00 Halemweg 24 HSG Charlottenburg 7:19
3 02.10.99 17:45 Felixstraße HSG Blau Gelb / Oranke II  13:11
4 07.11.99 17:45 Paul-Heyse-Straße25 HSG BTSC / Olympia II 11:15
5 14.11.99 13:00 Felixstraße SG ASC / VfV Spandau III 16:06
6 20.11.99 18:00 Alt Moabit 10 HC Tiergarten 08:10
7 28.11.99 14:00 Cyclopstraße 1-7 Rein. Füchse II 09:18
8 05.12.99 11:00 Felixstraße SV Buch 15:18
9 12.12.99 12:00 Königshorster Straße 10 SV Berliner Bären 13:16
10 09.01.00 19:00 Erbendorfer Weg 13 TSV Marienfelde 17:09
11 16.01.00 13:00 Felixstraße HSG Charlottenburg 15:09
12 13.02.00 18:30 Wartiner Straße 23 HSG Blau Gelb / Oranke II  21:20
13 19.02.00 18:00 Felixstraße HSG BTSC / Olympia II 15:17
14 27.02.00 15:00 Falkenseer Damm 20 SG ASC / VfV Spandau III 22:08
15 11.03.00 18:30 Felixstraße HC Tiergarten 13:10
16 19.03.00 16:30 Felixstraße Rein. Füchse II 08:08
17 26.03.00 15:00 Achillesstraße 31 SV Buch 20:15
18 02.04.00 16:30 Felixstraße SV Berliner Bären --:--

Berichte
- 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 14 - 15 - 16 -17 -

1. Spieltag: Adler Mariendorf - TSV Marienfelde 19:7 (8:2)
Nach einer doch relativ kurzen Saisonvorbereitung gingen wir doch recht nervös in das erste Punktspiel. Marienfelde war mit einer neuen jüngeren Mannschaft angetreten, die gleich zu Beginn mit einer offensiven und agressiven Deckung versuchte, uns am Torewerfen zu hindern. Nachdem wir recht früh mit einigen Toren in Führung lagen, hatte sich die Nervosität gelegt und wir konnten die Führung bis zur Halbzeit auf 8:2 ausbauen. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls einer wichtigen Spielerin haben wir in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen lassen und Dank eines glücklichen Händchens der ein oder anderen Spielerin das Spiel mit 19:7 für uns verbuchen können. Dabei war erfreulich, daß im Training geübte Spielzüge zu Toren umgesetzt werden konnten obwohl auch eine Reihe von 100%igen Chancen nicht genutzt werden konnten. Der Schiedsrichter hatte sich zwar durch gelbe Karten und Zeitstrafen bemüht, die Härte im Spiel von Marienfelde einzudämmen, dies ist ihm jedoch nur teilweise gelungen. Leider reduzierte Marienfelde ihr Foulspiel auch nicht zum Ende des Spieles, wo deren Niederlage schon feststand.

2. Spieltag: HSG Charlottenburg - Adler Mariendorf 19:7 (8:3)
Mit guter Laune und Siegeswille, sind wir Sonntag bei HSG Charlottenburg um 15:00 Uhr in der Halle erschienen. Leider waren wir nicht in der Lage, an unsere gute Leistung vom letzten Heimspiel gegen TSV Marienfelde anzuknöpfen. In den ersten 15 Minuten haben wir noch prima mitgehalten, doch dann ist uns das Spiel aus den Händen geglitten. Durch viele individuelle Fehler und nötigen Biss, haben wir es versäumt, den Gegner selber in Bedrängnis zu bringen. Sie hatten es verstanden, durch viele Wechsel im Angriff, immer wieder erfolgreich mit einem Tor abzuschließen. Auch wenn Sinje mit viel Arrangement noch versucht hat (für mich hat sie sehr gut in der Abwehr gearbeitet),ihre Gegenspielerin im Griff zu haben, so waren sie einfach besser. Auch unser Angriffspiel war nicht berauschend. Wir waren nicht in der Lage, die kompakte Mannschaft der HSG Charlottenburg auszuspielen. Abgesehen davon, das wir kraftlos gespielt haben, aber wir waren auch einfach Ideenlos. Wir haben also zu Recht 7:19 verloren.
Aber nichts desto trotz - Mädels laßt den Kopf nicht hängen, es kann nur besser werden !!!
Also auf gehts zum nächsten Spiel am Samstag ( 17:45 Uhr Felixstr.) gegn Blau/Gelb Oranke.
Wir freuen uns über jeden Fan, der uns in der Halle unterstützen kommt !!!!
Gut Sport - Babsi

Und hier noch die Sicht des Trainers:
Leider hat uns die Manschaft von HSG Charlottenburg den Schneid abgekauft,war die einhellige Meinung nach dem Spiel.
Am Anfang war die Partie noch ausgeglichen, doch in der Mitte der 1.Halbzeit zogen dann die Gegnerinnen Tor um Tor davon.
Die gewohnt harte und stabile Abwehr konnte leider zu wenig spielerisch geknackt werden, das und eigene Schwächen im  Abschluß reduzierten unsere Gegenwehr.
Auch in der 2. Halbzeit hatten wir kein Erfolgserlebnis, dass noch einmal ein Ruck durch das Team gehen konnte.
Leider hatten wir auch keine personelle Alternativen, um durch Rotation neue Ideen ins Team zu bringen.
Die Niederlage geht in Ordnung, aber wir wissen ja, zu Hause in eigener Halle sieht gegen HSG alles anders aus.

3. Spieltag: Adler Mariendorf - HSG Blau Gelb/Oranke II 13:11 (7:6)
Nach der hohen Niederlage des vorigen Spieles hatten wir uns vorgenommen, in diesem Heimspiel wieder zu punkten. Blau Gelb hatte ebenfalls ein ausgeglichenes Punktekonto und war uns von der letzten Saison noch als schlagbarer Gegner in Erinnerung, obwohl die Mannschaft gegenüber der vorigen Saison stark verändert war, sollte dies eine lösbare Aufgabe sein. Schon vor Beginn des Spieles gab es einige Unruhe, da der Gegner ohne Kampfgericht angereist war und auch kein Schiedsrichter sich blicken ließ. So mussten einige unserer Zuschauer einspringen. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle unseren beiden „Ersatzschiedsrichtern“ Chricke und Hendrik, die das Spiel souverän und objektiv (auch nach Meinung des Gegners) geleitet haben.
Wir begannen das Spiel konzentriert und mit hoher Einsatzbereitschaft, daher konnten wir relativ schnell mit zwei Toren in Führung gehen. Es war zu merken, dass sich die Abwehr von Spiel zu Spiel besser aufeinander einstellt, nicht zuletzt dank des intensivierten Deckungstrainings der letzten Woche. So gelang Blau Gelb kaum ein Tor aus der Mitte oder über die Kreisläuferin. Lediglich durch die Außenspielerinnen und 7-Meter waren sie – wenn auch nicht immer - erfolgreich. Der Spielverlauf war über das gesamte Spiel hinaus offen (maximal ein 3-Torevorsprung). Obwohl der Gegner zwischendurch ausgleichen konnte, hatten wir nie das Gefühl, dieses Spiel zu verlieren, da uns immer in den entscheidenden Phasen  wieder ein Tor glückte. Der Einsatzwille und die Konzentration  waren deutlich besser als in vorhergehenden Siel und hielten auch bis zum Schlusspfiff an. Dies kann unter anderem auch daran gelegen haben, dass das Spiel sehr fair war und es dadurch keinen Anlass gab, sich durch aggressives Foulspiel oder Schiedsrichterentscheidungen aus der Ruhe bringen zu lassen. Die Chancenausbeute hätte wie auch in den letzten Spielen durchaus besser sein können, dann wäre auch ein noch höherer Sieg drin gewesen.

4. Spieltag: TSC/Olympia II - Adler Mariendorf 15:11 (7:6)
Nach einer längeren Spielpause trafen wir im 4. Spiel auf die rel. junge Mannschaft von Olympia II. Wir begannen das Spiel konzentriert und konnten so, wenn auch immer nur knapp, in Führung gehen. Olympia spielte einen schnellen Ball war jedoch nicht sehr erfolgreich beim Abschluß, fast nur über Tempogegenangriffe kamen sie zum Torerfolg. Ihre knappe Halbzeitführung von einem Tor konnten wir auch in der ersten Minute der zweiten Halbzeit egalisieren. Bis 5 Minuten vor Ende war das Spiel noch völlig offen, immer wieder konnten wir erneut ausgleichen. In der Schlußphase verstanden wir es jedoch nicht mehr, unsere Chancen zu nutzen und fingen uns statt dessen noch einige Kontertore ein. Rückblickend kann man sagen, daß der Gegner spielerisch besser und vor allem schneller war, jedoch erhebliche Schwierigkeiten mit unserer gut gestaffelten Abwehr hatte. Vielleicht wäre das Spiel anders ausgegangen, wenn Natascha nicht bereits in der 4. Minute mit einer Wadenzerrung ausgefallen und Babsi gesundheitlich auf der Höhe gewesen wäre. Das kann zum Rückspiel in eigener Halle ganz anders aussehen!

5. Spieltag: Adler Mariendorf - ASC/VfV Spandau III 16:6 (9:3)
In diesem Spiel standen wir dem Tabellenletzten der Staffel gegenüber. Wir wollten aber auf keinen Fall den Fehler machen, aufgrund dieser Tatsache den Gegner zu unterschätzen und wollten außerdem an die gute Leistung von letzter Woche anzuknüpfen. Wir begannen recht konzentriert und konnten durch schöne Spielzüge und Kombinationen gleich in Führung gehen. Der Gegner war recht wurfschwach und so dauerte es lange bis wir das erste Gegentor kurz vor der Halbzeit erhielten. Auch wärend der zweiten Halbzeit mußte man zu keiner Zeit fürchten, das Spiel noch zu verliehren, zu gut stand die Abwehr. Leider muß man aber auch bemängeln, daß  wieder im Angriff viele Chancen ungenutzt blieben.
Mit diesem Spiel verabschiedeten wir uns gleichzeitig von der langjährigen Spielerin Mickey, die leider aus gesundheitlichen Gründen und schweren Herzens ihre aktive Karriere bei uns beendet hat (zunächst einmal). Aber wir hoffen alle auf ein Comeback! Und solange möge sie als passives Mitglied noch aktiv am Vereinsleben teilnehmen. Dafür wünschen wir Ihr
alles Gute und Toitoitoi!

7. Spieltag: Reinickendorfer Füchse II - Adler Mariendorf 18:9 (11:7)
Nach unserer Niederlage am letzten Wochenende wollten wir gerne zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Allein an der Umsetzung mangelte es, vielleicht fehlte uns aber auch der unbedingte Siegeswille. Jedenfalls geriet unsere Deckung gleich zu Anfang gehörig ins Schwimmen. Die Schwierigkeiten blieben die ganze erste Halbzeit bestehen, so daß wir nicht wie gewohnt aus einer starken Deckung heraus unser Spiel aufbauen konnten.
Und vorne? Vorne fielen einfach zu wenig Tor. Das Timing stimmte nicht, zum Teil wurden 100-%ige Chancen vergeben. Viele technische Fehler führten zu Ballverlusten, die teilweise auch mit Tempogegenangriffen bestraft wurden. Die Tatsache, daß wir in der zweiten Halbzeit nur noch zwei (!) Tore warfen, ist peinlich genug und spricht für sich.
Daß der Vorsprung der Reinickendorferinnen nicht noch deutlicher wurde, lag vor allem daran, daß sie unsere Torfrau Birgit häufig nicht bezwingen konnten. Ihre starke Leistung läßt sich auch an ihrer Siebenmeter-Bilanz ablesen: Vier der sechs Siebenmeter-Duelle entschied sie für sich.
Der Großteil der Mannschaft spielte jedoch unter ihren Möglichkeiten, so daß zu sagen bleibt: Wir können es besser!!!!
Mit dem aus New York zurückgekehrten Trainer und einer hoffentlich wieder vollständigeren Mannschaft sollte nächstes Wochenende gepunktet werden.
Zum Abschluß einen herzlichen Dank an unseren Vertretungscoach Hendrik!!!
Sinje

8. Spieltag: Ader Mariendorf - SV Buch 15:18 (7:7)
Buch war uns schon aus der letzten Saison als unbequemer aber nicht unbezwingbarer Gegner in Erinnerung. Das Spiel begann auch recht gut und wir konnten sogar mit einigen Toren in Führung gehen. Doch nach 15 Minuten schlich sich unkonzentriertheit ein und Buch holte Tor um Tor auf bis es zur Halbzeit unentschieden stand. Vor allem zu schaffen machten uns zwei Spielerinnen, die wir nicht in den Griff bekamen. Die verdeckten Würfe der einen und das aggressive Angriffsverhalten der anderen - immer hart am Stürmerfoul - fanden zu häufig das Tor. Die vergebenen 100%igen Chancen und auch drei verworfene 7-Meter  unsererseits forderten wieder mal ihren Tribut und das Spiel ging verlohren. Obwohl die Deckung zu Beginn der zweiten Halbzeit auf Pressdeckung der beiden starken Spielerinnen umgestellt wurde, gelang es nicht, den Gegner auf längere Sicht den Schneid abzukaufen. Positiv sei hier wenigstens das Überzahlspiel anzumerken, das diesmal doch recht erfolgreich war. Nach der dritten Niederlage in Folge muß im nächsten Spiel endlich wieder ein Sieg her!
Aber dafür müssen im Angriff mehr Tore fallen.

9. Spieltag: Berliner Bären – Adler Mariendorf  16:13
Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und nach den Erfahrungen der letzten Saison lag dies auch durchaus im Bereich des möglichen. Beide Halbzeiten des Spieles glichen sich relativ stark, wir begannen gut und konzentriert, machten Tore und gingen in Führung. Leider brachen wir jeweils zum Ende hin ein, kassierten billige Tore durch schlechtes Stellungsspiel in der Deckung oder Ballverluste im Angriff. Bären deckte extrem aggressiv, der Angriff galt im allgemeinen immer dem Körper und nie dem Ball. Der Schiedsrichter war in diesen Situationen allein überfordert und ahndete diese Fouls meist zu schwach. So blieb z. B. bei einer Tätigkeit gegen Babsi die rote Karte wieder mal in der Brusttasche, obwohl sie mehr als gerechtfertigt gewesen wäre. Die offensive Deckung der Bären kam uns eigentlich entgegen und eröffnete große Lücken am Kreis und Außen, die wir wieder mal nicht auszunutzen verstanden. Positiv soll noch bemerkt werden, daß das Spiel ansehnlich war, der Ball schnell gespielt wurde und die Siebenmeter 100%ig verwandelt wurden. Als Resümee bleibt, Berliner Bären sind schlagbar, spätestens im Rückspiel.
Hoffentlich gibt uns die Weihnachtspause die Gelegenheit den Negativtrend der letzten Siele zu stoppen und in der Rückrunde wieder einige Punkte zu holen.

10. Spieltag: TSV Marienfelde II - Adler Mariendorf  9:17 (5:9)
Was vor allem zählt: Wir haben gewonnen!! Wir haben gewonnen!!
Mit Handball hatte das Spiel allerdings teilweise nichts zu tun. Vermutlich um mangelnde spielerische Qualitäten wettzumachen, ging Marienfelde mit besonderer Härte ins Spiel. Der Schiedsrichter war in jeder Hinsicht mit dem Spiel überfordert. Von den „neuen“ Regeln hat er ganz sicher noch nichts gehört. Auf Schiedsrichter schimpfen , ist sicher immer zu einfach, Pfeifen dagegen schwer. Daß es nicht genügend Schiedsrichter gibt, ist bekannt und daß man in der Stadtliga auch nur Stadtliga-Schiedsrichter bekommt, ist auch klar. Aber bei so einer „Leistung“ kann einem der Spaß am Handballspielen vergehen und es geht nur noch auf Kosten der Gesundheit der Spielerinnen.
Jedenfalls blieb uns nichts anderes übrig, als die spielerische Härte anzunehmen. Wir haben nicht wirklich gut gespielt, aber für Marienfelde war es gut genug. Und Spielraum für weitere Steigerungen ist genügend vorhanden. Der Grundstein für eine hoffentlich erfolgreichere Rückserie ist gelegt.
Gute Besserung an unsere Verletzten und viele Grüße! Sinje

11. Spieltag: Adler Mariendorf – HSG Charlottenburg 15:9 (9:4)
Eigentlich gingen wir nach dem deutlich verloreren Hinspiel nur mit Außenseiterchancen in das Spiel, zumal drei Spielerinnen angeschlagen waren, deren Einsatz sich erst in der Aufwärmphase klärte. Aber auch der Gegner mußte auf einige Spielerinnen verzichten.
Wir begannen konzentriert und konnten auch 3:0 vorlegen bevor wir den ersten Gegentreffer hinnehmen mußten. So konzentriert besonders in der Deckung konnten wir die Führung bis zur Halbzeit auf 5 Tore ausbauen, nicht zuletzt Dank Tanja, die mit 6 Toren in der ersten Halbzeit ein glückliches Händchen hatte. Die gute Mannschaftsleistung in der Abwehr brachte der HSG auch das eine oder andere Zeitspiel ein, da sie einfach nicht den Deckungsriegel knacken konnten. Die zweite Halbzeit verlief zuerst ganz erfolgreich, wir konnten weiter davonziehen, bis bei dem Stand von 12:4 ein kleiner Einbruch kam. Wir mußten drei Tore in Folge kassieren  und es waren immer noch 15 Minuten zu spielen. Doch dank Maike  haben wir noch einige Tore nachlegen können, um dann zu einem ungefährdeten 15:9 zu kommen. Den Sieg verdanken wir jedoch nicht nur den Torschützen, sondern einer geschlossenen Deckungsarbeit der gesamten Mannschaft. Natürlich sind wieder einige 100%ige Chancen ausgelassen worden, diese sind aber diesmal nicht durch schnelle Kontertore des Gegners bestraft worden. Zum Gegner muß noch gesagt werden, daß sie diesmal deutlich fairer gespielt haben, so daß dies Spiel auch wieder Spaß bereitet hat.
Resümee: Wir können auch wieder gewinnen und haben uns für das Hinspiel revanchiert!

12. Spieltag: Blau-Gelb Oranke - Adler 20:21 (8:12)
Wir begannen nach der doch etwas längeren Spiel- und Trainingspause relativ gut und legten einige Tore vor. Das Spiel von Blau-Gelb lief vorwiegend durch Wechsel und  eins-gegen-eins-Aktionen, aus dem Rückraum kamen keine gefährlichen Würfe auf unser Tor. Nach der Halbzeit hatte der Gegner taktisch umgestellt sowohl im Angriff als auch in der Deckung. Dies brachte
uns aus dem Rhythmus und durch einige leichtfertige Ballverluste, die jeweils mit einem Tempogegentor bestraft wurden, machten wir das Spiel wieder offen. Auf einmal lagen wir mit einem Tor hinten. Zum Glück konnten wir aber immer wieder ein Tor nachlegen, so daß es eine ganze Weile immer ein Tor Rückstand / Ausgleich war. Teilweise kam in dieser Phase auch noch
Pech dazu, mindesten drei bravorös gehaltende Torschüsse prallten immer wieder zum Gegner zurück und im Nachsetzen machten sie dann gegen die am Boden liegende Birgit doch noch das Tor. Nach einiger Zeit hatten wir uns wieder gefangen, die technischen Fehler nahmen wieder ab und so konnten wir kurz vor Schluß auf 2 Tore Vorsprung erhöhen. Jetzt nur noch das Spiel über die Zeit bringen, noch 1.30  Minuten zu spielen. Noch eine Minute, Ballbesitz. Noch 20 Sekunden, doch was macht Babsi, sie versucht zu werfen, warum jetzt? Gehalten! Wir kassieren das 20:21 sechs Sekunden vor Spielende, wie schon zur Halbzeit. Egal, gewonnen, 2 Punkte, einen Tabellenplatz nach vorn! Aber so richtig gefreut haben wir uns nicht, weil jeder wußte, es hätte auch anders ausgehen können, so blöd wie wir uns angestellt haben. 20 Gegentore, das ist zuviel, da waren zu viele Lücken in der Deckung, normalerweise verlieren wir ein Spiel mit 20 Gegentreffern, weil wir nicht so viele Tore schießen. Die Torausbeute war heute nicht schlecht, aber es hätten auch mehr sein können.

14. Spieltag: ASC/VFV Spandau III - Adler Mariendorf 8:22 (3:9)
Gegen den Tabellenletzten mit voller Besetzung unsererseits sollte das Spiel eine lösbare Aufgabe sein. Wir wollten es als Trainingsspiel nutzen, um einige Sachen zu testen. So kamen alle zu ihren Spielanteilen und auch alle zu mind. einem Tor. Und so lief das Spiel erwartungsgemäß sehr gut nach kleinen Anlaufproblemen. Ein so deutlicher Sieg ist uns schon lange nicht mehr gelungen, er hätte auch noch höher ausfallen können. Die doch recht schlechte Leistung des Schiedsrichters konnte aber an dem klaren Sieg auch nichts mehr ändern. Eine gute Mannschaftsleistung mit moralischer Aufbauarbeit! Da konnten wir die Männer beim Feiern hinterher noch ein wenig unterstützen, auch wenn wir deren "Vorsprung" nicht mehr aufholen konnten.

15. Spieltag: Adler Mariendorf - HC Tiergarten  13:10 (5:4)
Jawohl, die Revange hat geklappt, der Tabellenführer mußte Federn lassen!
Denkbar schlechte Voraussetzungen hatten wir für das Spiel gegen Tiergarten, da weder Tanja noch Babsi dabei waren, wenn es darum ging, uns für das verpfiffene Hinspiel zu revangieren. Aber alle waren voll motiviert, zu verlieren hatten wir schließlich nichts. Relativ schnell merkten wir, daß eigentlich nur von zwei Tiergartener Spielerinnen Gefahr ausging. Aber die hatten wir sehr gut im Griff dank Maike und Nicki, die das aggressive Spiel, das eigentlich immer hart am Stürmerfoul war, annahmen. Und kam der Ball tatsächlich mal Richtung Tor, dann war da ja noch Birgit, die den Ball noch irgendwie ins Aus lenkte und somit ein super Spiel machte. Es war klar, dieses Spiel können wir nur in der Abwehr gewinnen, viele Tore werden wir vorne nicht machen also dürfen wir hinten keine zulassen. Das Halbzeitergebnis von 5:4 bestätigt es. Nach der Pause lief es dann für uns recht gut, Tiergarten gelang nichts, wir zogen auf bis zu 10:5 weg. Doch dann schlichen sich bei uns Unkonzentriertheiten ein, Ballverluste, Abspielfehler waren die Folge, die auch nicht ungestraft blieben. Der Vorsprung war 1,5 Minuten vor Schluß auf ein Tor zusammengeschmolzen, es stand 11:10. Das Spiel drohte zu kippen, Tiergarten glaubte, es noch rumreißen zu können, tat es dann auch mit einer Spielerin von uns. 7 Meter! Der muß rein! Und er ging rein! Das war der Sieg, Maike erhöhte in der letzten Minute noch einmal zum Endstand von 13:10. Wir waren alle überglücklich, es Tiergarten gezeigt zu haben.
Tore: Maike 4 , Petra 3(2), Sinje 2, Nicki 2, Gina 1, Natascha 1

16. Spieltag: Adler Mariendorf - Reinickendorfer Füchse II  8:8
Der Frauen-Mannschaft von Adler Mariendorf gelingt es erneut, den Tabellenersten zu ärgern!!!!
Nach dem Sieg vom letzten Wochenende gegen HCT konnte nun ein Unentschieden gegen die Füchse errungen werden. Der Grundstein für diesen Erfolg wurde wiederrum in der Deckung gelegt. Gegen die konzentrierte und energische Deckung fanden die Reinickendorferinnen kein Mittel. Sie kamen nur zu acht Torerfolgen.
Daß acht Tore in sechzig Minuten zu wenig sind, müssen auch wir uns von unserem Trainer sagen lassen. Ein Grund dafür dürfte aber sein, daß gleich mehrere Rückraumspielerinnen ausfielen. Der Rest mühte sich nach Kräften, rannte sich aber immer wieder in Deckung fest. Immerhin konnte einige Male das im Training Geübte umgesetzt werden. Und vorangetrieben durch das großartige heimische Publikum konnte mit großer kämpferischer Einstellung und durch eine geschlossene Mannschaftsleistung das Unentschieden errungen werden.
So kann man nur hoffen, daß gegen die vermeintlich schlechtere Mannschaft am nächsten Wochenende an die Leistung angeknüpft werden kann.
Sinje

17. Spieltag: SV Buch - Adler Mariendorf 15:20 (10:10)
Durch den vorletzten Tabellenplatz von Buch mag ein außenstehenden Betrachter diese als leichten Gegner für unser heutiges Spiel abtun, was er aber zweifelsfrei nicht ist, die Bilanz der letzten 3 Spiele verlief immer zu unseren Ungunsten, aber das sollte sich ja auch mal ändern! Das Spiel begann für uns recht locker, wir gingen in Führung. Aber irgendwie konnten wir uns 20 Minuten lang in der Deckung nicht richtig auf den Gegner einstellen, blöde Tore, zwei Tempogegenangriffe und es stand unentschieden. Im Angriff eigentlich gut gespielt, aber zu oft eben nur den Pfosten oder die Latte getroffen. Halbzeit! Die Pausenansprache fiel etwas heftiger aus und auf einmal lief es, Buch schoss 15 Minuten lang kein Tor, dafür aber wir und so waren wir auf einmal mit fünf Toren davongezogen. Wir hatten uns auf die beiden starken Spielerinnen eingestellt, der doch recht gute Schiedsrichter hatte die ein oder andere hinaus gestellt. Es galt dann irgendwann die mittlerweile 7-Tore Führung über die Zeit zu bringen, daß es am Ende nur 5 Tore Differenz waren, störte keinen mehr, wir hatten den Angstgegner Buch geschlagen! (Nächste Saison spielen sie dann wohl eine Klasse tiefer)

Trainingstermine

Trainiert am Donnerstag um 20.00 Uhr in der Burgemeisterstraße (Tempelhof).



Wer Lust hat, bei uns (nicht nur) Handball zu spielen, der kann hier eine e-mail an unseren Frauentrainer Andreas schicken. 
Hier kommt Petra (und alle anderen) zum Rest des Vereins.

Diese Seite wurde das letzte mal am 27.03.2000 bearbeitet.